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Video: So läuft das Training für myCOPD-Challenge

Die Vorbereitung auf die Besteigung des Stephansdoms am 21. Nov. läuft in vollen Touren: Jede Woche wird mehrmals trainiert, dreimal daheim, einmal in der Therme Wien. Das wöchentliche Programm umfasst mehrere Atemtrainings sowie Kraft- und Ausdauereinheiten. Dazu kommt am Wochenende Bewegung im Freien, zu Fuß oder mit dem Fahrrad im Prater oder auf der Donauinsel. Mehr erfahren Sie im neuen Video:

 

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

oder von der Schwierigkeit der Trainingsroutine.

 

Dass sich mal zu lange Trainingspausen einschleichen, etwa wenn einem irgendwelche außergewöhnliche Aktivitäten aus der Routine bringen, ist schnell passiert. Wenn es richtig drunter und drüber geht, ist das ja geradezu unvermeidlich. Das war zum Beispiel bei mir in der Startphase der myCOPD-Challenge so, als mich die kurzfristig notwendige Übersiedelung ganz aus dem Rhythmus geworfen hat. Dann ist ein kurzes Aussetzen des Trainings ja auch okay. Aber das soll es dann auch schon gewesen sein. Denkt man.

 

Was grundsätzlich hilft, ist, Handy und Computer auszuschalten. Denn kaum ist eines von beiden an, gibt es ständig die Möglichkeit einer unwillkommenen Ablenkung – ah, das könnte ja wichtig sein und das wollte ich ja auch noch erledigen.

 

Und ich habe mir wieder einen neuen strengen Plan gemacht. Die Hauptschwierigkeit dabei ist es, keine anderen Termin dazwischen kommen zu lassen. Da muss man richtig konsequent sein und sich immer klar machen, dass nichts wichtiger ist als das regelmäßige Training, dass es meine erste Aufgabe ist, so gut trainiert wie möglich meine Challenge zu bewältigen. Und wenn ich dann ich mich hineinhöre, merke ich auch gleich, wie richtig gut es sich anfühlt, bald wieder an frühere Trainingserfolge anzuschließen. Und ich freue mich dann auch schon darauf, ganz konzentriert zu trainieren, und erst am Nachmittag oder eben am frühen Morgen die anderen Sachen zu erledigen.

 

Auch lege ich wieder mehr Augenmerk auf meine Ernährung. – Da hat mir ein Freund erst kürzlich etwas Witziges erzählt: Ein Diätologe hat ihm empfohlen, alles was er isst, zuerst zu fotografieren, und er meinte dazu: Erst dann fällt dir auf, welchen Junk du eigentlich in dich rein stopfst. – Das klingt nach einer guten Idee!

Jetzt geht es wirklich los!

Nach mehr als einem halben Jahr vorbereitender Organisation, Suche nach Unterstützern und Partnern ist es nun tatsächlich soweit:

 

myCOPD-Challenge am 21. November 2018 ist fixiert. Und somit startet ab sofort auch mein offizielles Training!

 

Wie meine begleitende Ärztin Elisabeth Czuchajda (Therme WienMed) meinte: Wir orientieren uns an den Vorbereitungen zu einem Marathon. Also erstens: Zusätzliches Training zu dem, was ich sowieso schon mache. Und zweitens: Jede Woche steigern!

 

Manchmal bin ich mir nicht mehr so sicher, auf was ich mich hier eingelassen habe.

 

Andererseits freue ich mich schon auch darauf. Ich mag dieses Gefühl, fit zu werden, körperliche Energie aufzubauen. Und dann zu schauen, ob es reicht. Somit kommen also nun zu meinem bisherigen Trainingsprogramm, das aus dreimal wöchentlich Atemtraining, Ausdauertraining und Krafttraining besteht, noch ganz gezielte Übungen hinzu, die mich für den Aufstieg auf den Stephansdom vorbereiten sollen.

 

Na, dann! Los geht’s, rauf auf den Steffl!