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Wenn Stiegen steigen zur Meditation wird.

Gemeinsam mit Martin Gütlbauer übe ich jede Woche ca. eine Stunde Stiegen steigen,  und das nun seit 2 Monate und wir haben noch 6 Wochen bis zur Challenge. Und es wird immer meditativer, die Bewegungen und die Atmung sind synchron, es fühlt sich an als würden wir gemeinsam durch das Stiegenhaus schwingen. Bin schon gespannt, ob uns das im Donauturm auch so gut gelingt.

‚myCOPD-Challenge 2019‘ – machen Sie mit!

Die Awareness Kampagne ‚myCOPD-Challenge‘ will das Bewusstsein für die Lungenkrankheit COPD erhöhen, und Betroffene zu einem aktiven Umgang mit der Krankheit anregen.

myCOPD-Challenge ruft deshalb anlässlich des Welt-COPD-Tages 2019 am 20.November österreichweit auf, sich einer persönlichen Herausforderung zu stellen.

Beteiligen Sie sich und bereiten Sie sich gemeinsam mit einem Team aus Ärzten und Therapeuten vor, um Ihr persönliches Ziel – egal ob Kirchturm, Fernsehturm oder das Stiegenhaus der Sprungschanze Bergisel – zu erreichen.

Ihre Erfolge werden dann auf https://www.mycopd-challenge.com/ vernetzt und präsentiert.

Kontaktieren Sie uns, und zeigen wir gemeinsam, dass man auch mit COPD aktiv am Leben teilhaben und Besonderes leisten kann.

 

Mit den besten Grüßen
Eberhard Jordan und Otto Spranger ‚Österreichische Lungenunion‘

 

 

Die Idee
Am 28. Mai 2015
bestieg der 62-jährige COPD-Patient Josef „Jupp“ Brandl mit Hilfe seiner Ärzte und Physiotherapeuten den Kölner Dom mit 533 Stufen. Trotz COPD 4 gelang es ihm in Begleitung seines Teams aus Ärzten und Therapeuten und 150 Fans, diese gewaltige Herausforderung zu meistern (www.jupp-brandl.de).

Ich persönlich empfand die Aktion nicht nur als Leistung außergewöhnlich, sondern auch als Möglichkeit, auf diese Krankheit aufmerksam zu machen – und zu zeigen, dass mit der richtigen Begleitung auch besondere Ziele erreichbar sind.

 

Nach der erfolgreichen Awareness Kampagne ‚myCOPD-Challenge‘ mit der Besteigung des Südturmes des Wiener Stephansdomes im November 2018, geht die Initiative COPDAktiv im Rahmen des Welt-COPD-Tages 2019 einen Schritt weiter und ruft österreichweit Personen auf, verschiedenste Türme zu ersteigen. Als Zeichen, dass man mit COPD leben kann und Besonderes erreichbar ist – man im wahrsten Sinne des Wortes „hoch hinaus kann“.

Unter dem Motto „my-COPD Challenge“ kann jeder seine Challenge wählen, egal ob dies der Kirchturm einer kleinen Gemeinde oder der Fernsehturm einer Metropole ist. Welcher Turm auch immer es sein soll, wichtig ist, dass das vorbereitende Training professionell begleitet wird.

Die Videos, Erfahrungen und Fotos der Aktion werden auf https://www.mycopd-challenge.com/ gesammelt, gepostet und vernetzt.

 

Eberhard Jordan: Meine persönliche Challenge – der Donauturm als stolzes Symbol von Wien

Der Donauturm als das spektakuläre Herzstück der Gartenschau 1964 ist mit seinen 252 Metern immer noch das höchste Bauwerk Österreichs und Sinnbild des Stils der 1960er Jahre. Vor allem das Restaurant ist auch heute noch eine Sensation – in 170 Metern Höhe dreht es sich beständig um die eigene Achse und ermöglicht Ausblicke auf ganz Wien.

Mit seinen 779 Stufen wird der Donauturm 2019 zum Mittelpunkt für die myCOPD-Challenge am Welt-COPD-Tag 2019. An diesem Tag wird Eberhard Jordan als Initiator dieser österreichweiten Aktion auf den Donauturm steigen.

Das Training dafür wird öffentlich gemacht, und laufend darüber berichtet, damit auch andere von diesen Erfahrungen profitieren können und so leichter zu ihrem Ziel kommen.

Eberhard Jordans Challenge wird von einem interdisziplinären Fachteam begleitet, bestehend aus:

Therapeuten
Ärzte

Begleitet wird diese Challenge von einer professionellen PR-Agentur und auch filmisch dokumentiert.

 

Was benötigen Sie, um sich an ‚myCOPD-Challenge‘ 2019 zu beteiligen?

  • Zuallererst einmal ein klares Ziel, mit dem Sie zeigen möchten, was Sie noch alles können
  • Den Willen, für dieses Ziel aktiv zu trainieren und Zeit zu investieren – ca. 3 Monate Aufbautraining
  • Ein Team aus Ärzten und Therapeuten, die Ihr Training begleiten
  • Sport- oder Reha-Partner vor Ort – Trainingsgeräte, Kleidung, Fahrräder …
  • Jemand, der diesen Prozess fotografisch und/oder filmisch begleitet
  • Kontakte zu lokalen Medien

Was können wir für Sie tun?

  • Erfahrungen aus der Challenge 2018
  • ‚myCOPD-Tagebuch‘ zur besseren Kontrolle des Trainingsprozesses
  • Darstellung auf der Projekthomepage
  • Professionelle PR-Begleitung
  • Grafische Vorlagen und Umsetzung Ihrer persönlichen Challenge
  • Ansprechpartner für alle projektbezogenen Fragen

 

Zeigen wir gemeinsam, was mit Training trotz COPD noch möglich ist!

Es ist sooooo erbärmlich langsam!

Wenn mir irgendwer gesagt hätte, dass ich eines Tages gezielt dafür trainiere werde, langsam zu sein, hätte ich nur den Kopf geschüttelt, hätte mich umgedreht und wäre gegangen. Aber jetzt ist es soweit.

Eigentlich dachte ich, ich hätte meinen Rhythmus für das Stiegensteigen schon gefunden: Einmal aus- und einatmen und dann vier Stufen oder Schritte gehen. Aber heute kam mein Therapeut mit der Idee, es doch mal anders zu versuchen, um länger durchzuhalten. Seine einfache Vorgabe lautete: Einmal aus- und einatmen und dann … zwei Stufen gehen. Es war furchtbar, das ist soooo erbärmlich langsam.

Aber mein Therapeut hatte Recht: Schon beim zweiten Versuch konnte ich tatsächlich viel länger durchgehen – eigentlich müsste man ja fast dahinkriechen sagen, aber es funktioniert. So probiere ich das – ich nenne es jetzt mal „Schlendern“ – auch gleich im Alltag: Ich schlendere also schön langsam nach Hause, ausatmen, einatme, zwei Schritte, ausatmen, einatmen, zwei Schritte … und das Ganze gut hörbar quer über den großen Parkplatz eines Einkaufszentrums.

Ich möchte gar nicht wissen, was die Menschen sich denken, wenn sie mich da so dahin … schlendern sehen, aber es ist jetzt einfach Teil meines Trainings. Ich trainiere, langsamer zu werden, aber dafür länger durchzuhalten. Glaubt mir, das ist ganz schön hart für jemanden, dessen Lieblingssportart der Sprintbewerb war und ist.

Also ein hoch auf die Langsamkeit – ich übe mich fleißig!

Ich habe einen wunderbaren Brief aus Köln bekommen. – Herzlichen Dank!!!

Hallo Eberhard,

nun geht es mit großen Schritten auf deine Challenge zu, wozu ich Dir ganz fest die Daumen drücke.

 

Ich erinnere mich noch gut an meine Besteigung des Kölner Dom im Mai 2015. Die Vorbereitungen dafür nahmen fast ein ganzes Jahr in anspruch. Auch wenn ich mich manchmal verflucht habe, das zu machen, hat es mir auch immer wieder Auftrieb gegeben. Natürlich war ein solches Event nur durch die Unterstützung meiner Ärzte, Physiotherapeuten, der Firma Takeda und meiner Familie und Freunden möglich. Aber das weist du ja mittlerweile auch am Besten.

 

Je näher der Tag kam, desto öfters kamen auch zweifel in mir ob ich dieses Ziel auch erreiche. So viele Treppen machen ja schon Gesunden Menschen zu schaffen, und dann will da einer hoch der kaum Luft bekommt ?!. Aber an diesem Tag hatte ich gar keine Zeit darüber nach zu denken.

Meine Unterstützer hatten alles bis ins Detail geplant. Ein Kamerateam war da, verschiedene Pressevertreter, meine Ärzte, Physiotherapeuten, meine SHG  sowie meine Familie und Freunde.

Schon alleine das war Ansporn genug, diese nicht zu enttäuschen.

 

An den Aufstieg erinnere ich mich noch heute als wäre es gestern. Es war anstrengend, und doch auch wieder etwas besonderes. Schon alleine um mir zu beweisen das mit Willen und Akzeptanz auch mit weniger Atemvolumen etwas zu schaffen ist. gleichzeitig ist mir aber Bewusst das es auch COPD’ler gibt die es sich nicht zu trauen, und auch nicht in der Lage dazu sind.

 

Eins wirst du aber verspüren wenn du es dann geschafft hast, oben auf dem Stephansdom zu stehen. Du wirst zwar müde sein aber auch stolz auf dich selbst. Denn das ist es was du wie auch Ich damit wollte. Sich selbst, trotz dieser Krankheit, beweisen das man es schaffen kann.

Und wenn wir dann noch anderen Kranken damit etwas zuversicht geben können haben wir mehr erreicht als wir wollen.

 

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, obwohl ich mir sicher bin das auch du es schaffen wirst.

 

Viele Grüße aus Köln
Jupp Brandl

Mein Trainingsplan

Montag, Mittwoch und Donnerstag

Beginn: meistens 09:00 Uhr

 

1) Atemtraining

2) Ausdauer / Ergometer

3) Kraftteil

  • Übungen mit der Kurzhantel für Bizeps Schulter und Brust
    jeweils 3 Sätze zu 15 Wiederholungen
  • Kniebeugen
  • Ausfallschritt

4) Geschicklichkeit & Koordination

 

Dann ist es ohnehin schon Mittag.

 

Dienstag: Training in der Therme WienMed

Beginn: 15:30 Uhr

 

1) Stiegen steigen

2) Atemtraining

3) Krafttraining

  • Beinpresse
  • Sideblank
  • Seilzug
  • Kniebeugen
  • Ausfallschritt
  • und ein bisschen Rückenrolle zum Ausklang

Ende 17:30 Uhr

 

Sonntag: Outdoor

Entweder 2x 5 km Gehen (meist im Prater)
oder mit dem Rad (Donauinsel oder Lobau)