Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

oder von der Schwierigkeit der Trainingsroutine.

 

Dass sich mal zu lange Trainingspausen einschleichen, etwa wenn einem irgendwelche außergewöhnliche Aktivitäten aus der Routine bringen, ist schnell passiert. Wenn es richtig drunter und drüber geht, ist das ja geradezu unvermeidlich. Das war zum Beispiel bei mir in der Startphase der myCOPD-Challenge so, als mich die kurzfristig notwendige Übersiedelung ganz aus dem Rhythmus geworfen hat. Dann ist ein kurzes Aussetzen des Trainings ja auch okay. Aber das soll es dann auch schon gewesen sein. Denkt man.

 

Was grundsätzlich hilft, ist, Handy und Computer auszuschalten. Denn kaum ist eines von beiden an, gibt es ständig die Möglichkeit einer unwillkommenen Ablenkung – ah, das könnte ja wichtig sein und das wollte ich ja auch noch erledigen.

 

Und ich habe mir wieder einen neuen strengen Plan gemacht. Die Hauptschwierigkeit dabei ist es, keine anderen Termin dazwischen kommen zu lassen. Da muss man richtig konsequent sein und sich immer klar machen, dass nichts wichtiger ist als das regelmäßige Training, dass es meine erste Aufgabe ist, so gut trainiert wie möglich meine Challenge zu bewältigen. Und wenn ich dann ich mich hineinhöre, merke ich auch gleich, wie richtig gut es sich anfühlt, bald wieder an frühere Trainingserfolge anzuschließen. Und ich freue mich dann auch schon darauf, ganz konzentriert zu trainieren, und erst am Nachmittag oder eben am frühen Morgen die anderen Sachen zu erledigen.

 

Auch lege ich wieder mehr Augenmerk auf meine Ernährung. – Da hat mir ein Freund erst kürzlich etwas Witziges erzählt: Ein Diätologe hat ihm empfohlen, alles was er isst, zuerst zu fotografieren, und er meinte dazu: Erst dann fällt dir auf, welchen Junk du eigentlich in dich rein stopfst. – Das klingt nach einer guten Idee!

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